Schloss Reinharz - Gästebuch

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Name:
Heideschreck (Heideschreck@vom Mond.de)
Datum:So 31 Mai 2009 09:18:14 CEST
Betreff:Biber
 


Saufen Biber so viel Wasser?

 
 
9


Name:
Andreas Bertram (bertramppp@versanet.de)
Datum:Do 13 Mär 2008 23:01:04 CET
Betreff:Wiedergestaltung der Schlossparkanlage und des Wasserschlosses Reinharz
 

Am 23.02.08, einem Sa, haben wir uns mit meiner Frau Marion, die sich in Bad Schmiedeberg zur Reha befand, dieses wunderschöne Anwesen bei schönem Wetter angesehen.

Das Wasserschloss Reinharz ist sehr beeindruckend. Sehr schöe Photo`s sind entstanden. Wir hatten Glück, dass wir fast die Einzigen waren, ansonsten hätten wir ein Problem mit den Parkmöglichkeiten.
Wir wissen nicht, inwiefern der Turm als Aussichtsturm genutzt werden kann, die Aussicht auf die Umgebung, dem Schlossteich, dem Brauhausteich und dem roten Mühlenteich muss phantastisch sein.

Als erstes ist uns aufgefallen, dass die Schlossbrücke total verfault, zerfallen und damit nicht mehr begehbar ist. Auf einem der Photo`s ist sehr deutlich zu sehen, dass der Wasserstand deutlich um mindestens 1,50 m bis 2,00 m, gefallen sein muss. Wir wissen natürlich nicht, im welchem Zeitraum dies geschehen ist. Auf einem der vorigen Kommentare , habe ich gelesen, dass das Wasserschloss auf Holzbalken ruhen soll. Sollte dies zutreffen, würden die Holzbalken an den Stellen, wo Luftsauerstoff ran kommt, sehr schnell wegfaulen. Dies wäre für den Erhalt katastrophal. Wir wissen zu wenig, um hier eine objektive Einschätzung treffen zu können. Aber wenn hier noch kein Baugrundgutachten durch mehrere, unabhängige Sachverständuge in Auftrag gegeben worden ist, dann Prost Mahlzeit.

Auf dem Schlosshof angelangt, fiel uns auf, dass das Schloss, ausser das neugedeckte Dach, sich wirklich in einem katastrophalen Zustand, befindet. Auch die Gitter vor den Fenstern im Erdgeschoss, verursachen eine gewaltige Gänsehaut. Hier wäre für uns sehr interessant, wie dieses Anwesen in den letzten Jahrzehnten, genutzt worden ist.

Die Mauer, die den Schlosshof umgibt, ist sehr marode. Die Brüstung ist sehr stark beschädigt, die schmiedeeisernen Kandalaver liegen einfach obendrauf. Aber der Ausblick auf den Schlossteich, dem Brauhausteich und dem Schlosspark ist super schön.

Das Cafe sieht von aussen nicht sehr einladend aus, daher haben wir es vorgezogen, woanderst Kaffee zu trinken. Aber der Blick vom Schlosshof aus in diese Richtung ist auch sehr schön,
zumal hier der Eindruck erweckt wird, dass der dahinter stehende Kirchturm auf dieses Cafe
( Nebengebäude ), aufgesetzt worden ist.

Die Lage und die wunderbare, faszinierende Architektur des Wasserschlosses ist einfach hervorragend und wunderschön. Wir könnten uns gut vorstellen, dass gerade in der unmittelbaren Nähe des Kur- und Rehazentrums von Bad Schmiedeberg, dies ein absoluter Besuchermagnet sein könnte.

Leider wollten wir bei diesem schönen Wetter in der Natur bleiben, ansonsten hätten wir gern an einer Führung teil genommen.
Bei unserem weiteren Spaziergang waren wir sehr erschrocken über die vielen zerbrochenen, achtlos auf einen Haufen geworfenen Statuen, Kugeln u.a. aus Stein. Hier können wir nur ahnen, wie wunderschön einmal der Schlossgarten gestaltet war.

Obwohl kaum noch Wege zu erkennen sind, da diese zum großen Teil schon zugewuchert sind, ist die Faszination der riesigen und uralten Bäume unglaublich. Hier wäre es schön, wenn Hinweisschilder an den Bäumen angebracht werden. Wenn diese Bäume Geschichten erzählen könnten ...

Aus dem Schlossgarten heraus hatten wir einen sehr schönen Blick in Richtung Nord-Westen auf die bereits restaurierte Kirche, deren Spitze die des Turmes von Bad Schmiedeberg ähnelt. Auch die umliegenden Häuser, sehen aus dieser Perspektive schön aus.

Als wir dann wieder in Richtung Brauhausteich liefen, hatten wir ein tolles Panorama auf das gesamte Wasserschloss, teils in der Silouhette durch die starken und kräftig gewachsenen Bäume.

Am Brauhausteich angekommen, waren wir beeindruckt von der Schönheit, der ins Wasser gefallenen Birken und anderer Bäume. Diese Zeichen von Vergangenheit und diese Urwüchsigkeit sollte aus unserer Sicht unbedingt erhalten bleiben. Wie schön wäre es gewesen, wenn wir jetzt hätten
gondeln können !!!

Dieser relativ grosse Teich ist aber vom Ufer zu sehr zugewuchert, dies sollte aller 50 m ausgelichtet werden, damit einerseits die Brut- und Schutzplätze für die Vögel, Enten und Schwäne erhalten bleiben, andererseits aber der BlicK über den Teich zum anderen Urwald ähnlichem Ufer, gewährleistet wird.

Weiter wanderten wir in Richtung Süden und dann um den Brauhausteich herum. Jeden Augenblick sahen wir etwas anderes , unbeschreiblich schöne erhaltene Natur. Auch die idyllische Ruhe lässt hier alle Sorgen und den Grossstadtärm vergessen. Diese saubere Luft lässt einem inne halten.
Die Luft wird tief durch die Nase eingesogen, ausgeatmet und wieder eingesogen. Wer sich hierbei nicht wohl fühlt, ist selber schuld!

Auf keinen Fall sollten wir die Wege verlassen, die extreme Feuchtigkeit und Anzahl der Pfützen lässt dieses Moor, diesen Sumpf nur vermuten oder erahnen. Dies scheint gefährlich zu sein. Jetzt müssten nur noch die Affen auf den Bäumen herum klettern und wir hätten das Gefühl, im Regenwald unterwegs zu sein.

Rechterhand sahen wir so etwas wie ein Denkmal stehen, wussten aber nicht, was dies bedeuten sollte.

Auch die Maulwürfe in den Wiesen waren sehr, sehr fleissig. Dies müssen ganz schöne Prachtexemplare sein, nach der Grösse der Maulwurfshügel zu urteilen.

Wir haben uralte Kiefern, Fichten und Tannen gesehen, schätzungsweise 200 - 300 Jahre alt, deren Stamm einen Durmesser von ca. 1m haben. Ein unbeschreiblich starker Eindruck. Diese Bäume müssen unbedingt erhalten bleiben. Sollte die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet sein, sollten diese fachgerecht abgestützt werden.

Der unbefestigte schmale Weg weiter um den Brauhausteich herum, führt durch unberührtes, andächtig schönes Unterholz mit teilweisem Blick auf den Teich. Das Wasserschloss ist trotz der 68m Höhe, noch nicht zu erkennen. Sehr viele umgestürzte, belassene Bäume lassen nur erahnen, wie hier das Leben der Kleintiere, Käfer, Ameisen und Spinnen, tobt. Immer wieder, immer wieder sehr sumpfige Stellen. Auf keinen Fall verlassen wir den Weg.

Langsam lichtet sich der Wald und in Richtung Nord-West ist das wunderschöne Dorf Reinharz durch die Bäume zu sehen.

Linkerhand öffnet sich jetzt der Blick durch den Morast über das Schilf hinweg, auf den sonnenüberfluteten Brauteich. Meine Frau Marion und ich machen eine Viertelstunde Pause, um diesen Ausblick zu geniessen. Wir unterhalten uns auch nicht, jeder von uns beiden hängt seinen Gedanken und Gefühlen in diesem Augenblick, nach. Einfach geniessen und diesen wunderbaren Moment einpacken und mit nach Hause, mit nach Berlin nehmen, so dachte ich.

Vor uns liegt jetzt ein schmaler Weg mitten hindurch zwischen dem Brauhausteich und dem schlossteich. Dieser ist ebenfalls von wunderschönen Bäumen gesäumt. Der Blick ist jetzt auf das durchscheinende Wasserschloss gerichtet. Ein besonders grosser, gewaltiger Baum, der wie ein riesiges Katapult aussieht, erregt unser besonderes Interesse. Der untere Stamm misst fast 2m im Durchmesser, einfach urig und faszinierend.

Auch an dieser Stelle befinden sich widerum umgestürzte, naturbelassene Bäume, die in den Brauhausteich gefallen sind. Wir nähern uns jetzt den Schlossteich, auch hier beeindrucken die zahlreichen Birken am Wasser und am Weg.Jetzt öffnet sich auch rechterhand vollständig der Blick auf das Dorf in seiner vollen Schönheit. Wir lassen noch einmal nach links, gegen das Sonnenlicht, unsere Augen über das glitzernde Wasser des Brauhausteiches schweifen und wenden uns nun nach rechts dem Schlossteich zu. Ein einzelnes Stück Baumstamm mit abgebrochenem starken Ast, zieht unsere Blicke auf sich. Da, eine Blindschleiche kreuzt unseren Weg. Ich war mit dem Photoapparat nicht schnell genug.

Nun sehen wir aus Osten über den Schlossteich, das Wasserschloss. Wenn jetzt hier eine Verbindung zwischen den Teichen bestehen würde, wäre es herrlich, auf einem Floss, einer Gondel oder auf einem Ruderboot, hier hindurch zu schwimmen. Es ist schön, zu träumen. Imposant für uns beide jetzt der Blick zum Wasserschloss, an deren linken Seite vorbei jetzt auch das Cafe und der Kirchturm von Reinharz zu sehen ist.

Als wir jetzt nach rechts sahen, waren weite, grüne Felder zu sehen. Nach wenigen Augenblicken, weiter um den Schlossteich, sehen wir die bombastische Grösse diagonal aus Nord-Osten, des Wasserschlosses. Uns bleibt bei dieser Anmut fast das Herz stehen. Es wäre sehr schade, wenn dieses Kulturgut mit seiner gewaltigen und eindrucksvollen Anmütigkeit, uns nicht mehr erhalten bleibt, inmitten der herrlichen Dübener Heide.

Wir befinden uns jetzt mitten, wie auf eine Art Schutzwall, auf der linken Seite der Schlossteich, dahinter das Wasserschloss und auf der rechten Seite eine feuchte Niederung, in deren Mitte sich eine riesige, sehr schön gewachsene Eiche befindet. Wir stellen uns vor, auf dieser Wiese mit den Dorfbewohnern und den Besuchern gemeinsam am Lagerfeuer zu sitzen, Live-Musik zu hören, zu grillen und zu feiern. Ach jahhh ... . Unmittelbar dahinter befindet sich die Dorfstr. mit sehr schönen alten und neuen Häusern.

Auf der Rückseite des Wasserschlosses sehen wir deutliche und erkennbare Spuren der aufsteigenden Feuchtigkeit im Gemäuer. Wenn jetzt nicht bald etwas, was heisst etwas, nein, gewaltiges unernommen wird, ist dieses Natur- historische Denkmal und Kulturgut in 10 Jahren nicht mehr zu retten. Wir schätzen schon jetzt eine Summe in Höhe von ca 15 - 20 Millionen Euro für die Grundsanierung des Wasserschlosses, der Nebengebäude und der teilweisen Wiederherstellung des landschaftlich sehr schönen Schlossparkes, ein. Die kleine Gemeinde kann dies nicht schaffen, hier ist nicht nur das Land Sachsen-Anhalt, die Bundesrepublik, sondern auch die europäische Gemeinschaft, vielleicht sogar das Weltkulturerbe, gefordert.

Bald sehen wir die verfallene, kaputte Schlossbrücke von hinten und versuchen jetzt wieder in Richtung Kirche zu laufen. Dies gelingt uns aber nicht, da nun unmittelbar vor einem eingezäunten Privatgrundstück stehen. Wir kehren um und gehen über die feuchte Wiese und einem Wassergraben dann auf die Dorfstr.

Anschließend wandern wir noch um den Roten Mühlenteich bis zu unserem Auto an der Kirche.

Wir hatten einen unvergesslichen schönen Nachmittag in Reinharz und werden mit Sicherheit uns vor Ort überzeugen, wie die Gestaltung dieser herrlichen Anlage von den Verantwortlichen, wahr genommen wird. Dieser Spaziergang dauerte in aller Ruhe ca 3 Std. vielleicht 8 - 10 km.


Alles, alles Gute für Euch und Eure Familien und vor allem Gesundheit
wünschen Euch aus Berlin

Marion und Andreas Bertram
















 
 
8


Name:
Maximilian Metz (max@haus-21.com)
Datum:Fr 10 Aug 2007 15:33:54 CEST
Betreff:Skandal
 

Die Biber!

 
 
7


Name:
Michael Stein (berliner.stein@web.de)
Datum:Mi 21 Mär 2007 16:20:01 CET
Betreff:Wo ist das Wasser?
 

Ich war am letzten Wochenende am Schloß und musste feststellen, dass der See immer mehr verlandet. Wo ist denn das Wasser hin? Wissen Sie denn nicht, dass das Schloß auf Holzbohlen steht und diese ohne die Feuchtigkeit des Wassers das Schloß nicht mehr tragen können? Wenn das so weiter geht befürchte ich schwere Schäden an der Substanz des Schloßes. Wer ist für diesen Skandal verantwortlich?

 
 
6


Name:
Stefanie Reinharz (its-funny@web.de)
Datum:So 04 Mär 2007 14:23:24 CET
Betreff:Namensverwandtschaft
 

Wunderschönes Anwesen. Ein Park und eine Kirche mit gleichem Namen gibt es ebenfalls. Nicht zu fassen!
Ob es da wohl einen Zusammenhang zu meinem Namen gibt?

 
 


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