Schloss Reinharz - Gästebuch

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 Einträge: 17 | Aktuell: 17 - 13Neuer Eintrag
 
17


Name:
Sven Winkler (drogerie-winkler-meerane@t-online.de)
Datum:Di 13 Sep 2011 16:38:30 CEST
Betreff:Schade
 

Bei unseren Besuch an einen wunderschönen Wochenende jetzt im September fiel der erste Blick auf das geschlossene Cafe´. Der zweite Blick ging in die Höhe und zeigte jeden handwerklich interessierten Menschen ein unsauber, schlechtes "neues" Dachkleid des Schlosses. Drinnen waren leider nur zwei nackte Zimmer zu begutachten und eine Information durch die Beaufsichtigung war auch nur spärlich. Zum Glück half die Internet-Information, die natürlich starke Illusionen vom Schloss erzeugt.

 
 
16


Name:
Werner Reiter (werner55.reiter@cablelink.at)
Datum:Mo 29 Aug 2011 17:05:25 CEST
Betreff:Kunst über Grenzen hinaus
 

Hallo, finde diese Homepage sehr interessant.
Wünsche noch Allen viel Erfolg und alles Gute bei Ausstellungen.
Schöne Grüße aus Salzburg wünscht Werner!!!

Besucht mich mal unter:
www.fingerprint-on-art.com

 
 
15


Name:
Hans Buchmann, Journalist-Pressefotograf-Kritiker (criticus@gmx.info)
Datum:Do 01 Jul 2010 09:22:44 CEST
Betreff:Erinnerungen und Meinungen
 

Es ist erschreckend, was in der Zeit von 1953/54 bis heute mit Schloss Reinharz geschehen ist.
Der große Fischbestand ist fort, die Teiche sehen ungepflegt und tot aus, keine Spur von Fischen in den Teichen.
Ein Trost ist,dass wenigstens die Frösche noch quaken.
Im Inneren des Schlosses sind Bilder stark beschädigt.
Die prachtvolle Standuhr ist verschwunden
Die Zusatztreppe zu den oberen Stockwerken ist abgerissen worden.
Am Eingang hat man die Ziergitter entfernt

Es gibt noch viel zu bemängeln. das Schloss sieht aus, als hätten dort Wandalen und inkompetente Menschen gehaust.
Hatte man vielleicht das Schloss dem Verfall preisgegeben??

In mühseliger Arbeit hat damals mein Großvater mit den wenigen Mitteln, die ihm zur Verfügung standen, versucht ein
schönes praktisches Kleinod für die Dübener Heide zu erhalten. Und wie die Blder von damals beweisen, ist es ihm gut gelungen.

Um so mehr freut es einen, wenn man sieht, dass der Förderverein Schloss Reinharz aus dem Schloss wieder ein Schmuckstück
machen will. Aber es ist noch viel zu tun.
Vor allem wenn man sieht, dass bei den Dacharbeiten geschludert wurde. Ein grosser Riss ist auf dem Dach von der Strassenseite
im Dach zu sehen.
Befremdlich ist allerdings auch das man dem Schloss Bilder von damals und heute, auch mit dem Riss auf dem Dach zukommen läßt,
die Leitung oder wer auch immer, keine Meinung oder Interesse zeigt. traurig.
Dieser kleine Ausschnitt, ist aus meinem Heft " Erinnerungen und Meinungen über Schloss Reinharz " entnommen.
Hans Buchmann


 
 
14


Name:
André Damm (Andre.Damm@gmx.de)
Datum:Sa 09 Jan 2010 16:43:58 CET
Betreff:Übernachtung im Apartment
 

Von einer wirklich guten Adresse sprachen meine Freunde aus Holland, nachdem sie einige Nächte in den neuen Appartment am Schloß zubrachten. Rustikal aber geschmackvoll eingerichtet, frisches Feuerholz für den Kamin, die Kinder hatten ihr Reich für sich ... Holland vergibt die volle Punktzahl. Auch die Bewirtung beim Frühstück im Schloßcafe nebenan fiel nett und gemütlich aus, interessant war die kurzfristig organisierte Schlossführung: gern wäre die Familie noch ein paar Tage länger geblieben - wenn das kein Kompliment ist!

 
 
13


Name:
L.Waldenburger (LutzvonWaldenburg@msn.com)
Datum:So 29 Nov 2009 07:21:02 CET
Betreff:Lust oder Last?
 

Eigentlich finde ich es sehr anständig, dass bereits im Gärtnerhaus (doch sicher für die zukünftigen Schlossgärtner?) hochwertige Appartements gestaltet wurden.

Als nächstes würde ich in regelmäßigen Intervallen bzw. je nach Witterungsverhältnissen das Schlossgebäude anständig lüften (die Fassadenöffnungen bemühen), um gewünschte Milieuveränderung herbeizuführen. Airtec %26 Co hatte ich bei meinem Besuch erstmal nicht gesichtet.

Zum veritablen Fundraising kann ich als Projektleiter der Stadtschloss Berlin Initiative e.V. nur alles Gute wünschen. Es ist gar nicht so einfach, was analog für das normale Sponsoring, bspw. in meinem Projekt für ein neues Parkdesign im Berliner Löwenpalais, d.h. wo bereits eine etablierte Kunst- und Kulturstiftung (u.a. Yoko Ono) residiert und dennoch kaum einfacher ist.

Manches bleibt eben mal imponderabel.

Die Strauchkastanie ruht natürlich majestätisch (gravitätisch) auf der wilden Wiese. Den Park würde ich doch mit sehr architektonischem Akzent umgestalten, da weder der Barockgarten besteht bzw. so erst einmal untergegangen ist, zumal es ohnehin mit heutiger Nutzung der Schlossanlage als "Bürgerliche Villa" vermittelt würde. Den späteren Landschaftsstil - Überplanungen würde ich höchstens unter ökologischen Aspekten zugetan sein. Nur als richtig identitätsstiftend kann die Anlage in ihrer Gesamtheit, Schönheit dann kaum bewertet werden. Der monumentale Anspruch als Ausdruck der komplexen Einheit wäre sogar negiert. Auch diese Rebellion/ Bewegung war spätestens beendet als nur besonders konservative Kreise, dies sogar bis in das kaiserliche 20. Jh. als Stil favorisierten. Fraglich, ob das gegenwärtige Subklimax - Stadium tatsächlich, an diesem Ort, inszeniert werden sollte. Andererseits hat Holzwirtschaft vs. historischer Substanz mehr Nachhaltigkeit, als ein jahrzehntelang vernachlässigtes Schlossensemble. Dennoch sind es ja nicht nur die kontemplativen Erwägungen, welche die technischen Funktionen der Anlage bedienen.

Auch deshalb empfehle ich einen Masterplan für das Gelände, einschl. Fremdbesitz, im Gebiet Reinharz in Auftrag zu geben.

Weiter alles Gute und viele Grüße aus Globig

Dipl.-Ing. Lutz Waldenburger
Landespfleger, Projektentwickler

 
 


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